Schulinternes Curriculum (LB 1:Wir machen wir alle Kinder stark und fördern sie in ihrer Vielfalt.)

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Das schulinterne Curriculum der GGS Don Bosco

Das schulinterne Curriculum bildet gemeinsam mit dem Konzept zur Leistungsbewertung und einer umfassenden Fortbildungsplanung ein zentrales Medium zur Sicherung und Entwicklung der Unterrichtsqualität. Es muss gewährleistet sein, dass innerhalb der Vorgaben durch die Richtlinien und Lehrpläne die Schüler/-innen lehrerunabhängig in ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgebildet werden. Unter Beachtung der aktuellen pädagogisch-didaktischen und fachlichen Bildungsmaßstäbe soll den Kindern für die gesamte Schulzeit ein gleichwertiges Bildungsangebot zur Verfügung stehen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde der auf einer Schulentwicklungskonferenz ermittelte Wunsch des Kollegiums nach der Festlegung einer verbindlichen Leistungsbewertung mit der Überarbeitung der schulischen Kernlehrpläne an unserer Schule verknüpft und die Fortbildungsplanung danach ausgerichtet. Die Schule nimmt sich dabei für das Vorhaben drei Jahre Zeit.

Unser schulinternes Curriculum besteht aus einer Einheit, die  aus verschiedenen miteinander verbundenen Teilen (Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Sport usw.) besteht. Methoden- und Medienkompetenz werden ebenfalls berücksichtigt. Eine Verbindung aller Teilcurricula ergibt dann das schulinterne Curriculum. Das Curriculum berücksichtigt die verschiedenen Themenblöcke der fachspezifischen Lehrpläne ebenso wie unterschiedliche Formen der Leistungsüberprüfung. Zudem werden die jeweils zu nutzenden Materialien zur Verfügung gestellt, um eine direkte Verbindung zum täglichen Unterricht und die Implementierung des Curriculums zu gewährleisten. Kinder lernen nicht isoliert in einzelnen Wissensbereichen, sondern vor allem innerhalb größerer Kontexte in ganzheitlichen Lernsituationen. Neben den einzelnen fachspezifischen Themenbereichen sollte Unterricht demnach also vor allem fächerübergreifend angelegt sein.

Das Curriculum wurde im Schuljahr 2015/2016 zunächst bewusst vom Sachunterricht ausgehend erarbeitet. Nach der Auflösung der jahrgangsübergreifenden Schuleingangsphase zurück zur jahrgangsbezogenen Klassenbildung musste als erstes das Teilcurriculum für den Sachunterricht an die neue Schulorganisation angepasst werden. Vor allem aber kann der Sachunterricht für fast alle Themen als fächerübergreifende Basis dienen. So wird nach der Erarbeitung der Kernlehrpläne und der Festlegung der Leistungsbewertung im Sachunterricht im Schuljahr 2016/2017 das Deutschcurriculum mit integrierter Leistungsbewertung darauf aufbauend neu verfasst. Anschließend werden das Mathematik- und Sportcurriculum folgen, um allmählich alle weiteren Fächer auf der Grundlage des Sachunterrichtscurriculums zu thematisieren.

Fächerübergreifend

Übergreifend für alle Fächer wurde festgelegt, dass im Curriculum steht:

  • welche Themen und Kompetenzerwartungen (prozess- und inhaltsbezogen) wann im Unterricht behandelt werden,
  • welche Methoden das Lernen unterstützen sollen,
  • welche Medien eingesetzt werden können und welche außerschulischen Lernorte oder externe Experten und Kooperationspartner es zu den einzelnen Bereichen gibt,
  • was und in welcher Form bei der Leistungsbewertung zum Thema überprüft wird,
  • wie die Teilcurricula beim jeweiligen Thema  zueinander in Verhältnis stehen und wo es Möglichkeiten zum fächerübergreifenden Lernen gibt.

Die ausführlichen Themenordner mit den übergreifenden Kompetenzen und einer ausführlichen Festlegung der Leistungsüberprüfung sind im Lehrerzimmer zu finden und im schuleigenen QS-Wiki hinterlegt. Mit den Kindern werden die angestrebten Kompetenzen sowie die Pflicht- und Wahlthemen gemeinsam besprochen.  Für die Eltern sind die wichtigsten Abschnitte des schulinternen Curriculums über die Homepage abrufbar.

Sachunterricht

Mit dem gesamten Kollegium wurden für die Erarbeitung des Sachunterrichtscurriculums zunächst auf Grundlage des Lehrplans verbindliche Themen und mögliche Zeiträume für eine freie Themenwahl festgelegt.

 

 

 

Jedes einzelne Thema wurde dann anhand eines festgelegten Rasters von den Kolleg/-innen der entsprechenden Jahrgangsstufe ausführlich ausgearbeitet. Es sind darin sowohl die übergreifenden als auch die themenspezifischen Kompetenzen dokumentiert. Zudem ist die Leistungsbewertung festgelegt. Das vorgeschlagene Material, die Medien und Lernorte sollten genutzt und durch eigenes ergänzt werden. Ebenso sind bereits hier sinnvolle fächerübergreifende Inhalte insbesondere für den Deutschunterricht vermerkt. Diese sollen im laufenden Schuljahr noch weiterentwickelt werden.

Deutsch

Entsprechend der Arbeit am Teilcurriculum Sachunterricht hat die Projektgruppe “Deutsch-Curriculum” im laufenden Schuljahr 2016/2017 ein Bearbeitungsraster für das Fach Deutsch entwickelt. Auch hier einigen sich die Stufen auf bestimmte Themen in Abstimmung mit den Sachunterrichtsthemen, der Leistungsbewertung, den Methoden und dem Medieneinsatz.

Mathematik & andere Fächer

Das Curriculum soll durch die Fächer Mathematik und Sport im Schuljahr 2017/2018 ergänzt und überarbeitet werden und dann Eingang ins Schulprogramm finden.

Schulinternes Curriculum und sonderpädagogische Förderung

Im bereits erarbeiteten Teilcurriculum für den Sachunterricht werden die Belange der sonderpädagogisch geförderten Kinder innerhalb der aufgeführten Themen, Medien, Sozialformen und der Leistungsbewertung berücksichtigt. Werden von den Sonderpädagogen oder den Klassenlehrer/-innen im Rahmen ihrer täglichen Arbeit für einzelne Kinder spezielle Hinweise oder z.B. Materialien erarbeitet, können sie durch die jährliche Überarbeitung der Curricula ebenfalls Eingang in die Unterlagen erhalten, wenn es als sinnvoll erachtet wird.

Schulinterne Evaluation & mögliche Entwicklungsvorhaben

Inklusion & Curriculum

GGS Don Bosco & Index für Inklusion (klicken Sie hier) »

Unter dem Aspekt der Inklusion betrachtet haben wir folgende Anregungen aus dem Index für Inklusion an unserer Schule bereits umgesetzt:

 

  • A1.2-2 – Präsentiert die Schule die Ergebnisse aus Gruppenarbeiten sowie individuelle Leistungen von SchülerInnen?
  • A1.5-12, Wird den Eltern aufgezeigt, wie sie das Lernen ihrer Kinder zu Hause unterstützen können?
  • A2.5-10, Vermeiden es die MitarbeiterInnen, SchülerInnen mit und ohne ’sonderpädagogischen Förderbedarf‘ einander gegenüberzustellen?
  • B1.2-8, Werden Beobachtungen der neuen MitarbeiterInnen über die Schule als wertvoll erachtet, um erste Eindrücke der Schule auf Außenstehende zu eruieren?
  • B2.2-1, Sind alle Unterrichtsplanungen ausgerichtet auf die Teilhabe von SchülerInnen unterschiedlicher Herkunft, Erfahrungen, Leistungen und Beeinträchtigungen?
  • B2.3-5, Werden die SchülerInnen mit ’sonderpädagogischem Förderbedarf‘ als Individuen mit unterschiedlichen Interessen, Kenntnissen und Fähigkeiten gesehen statt als Teil der vermeintlich homogenen Gruppe ‚Behinderter‘?
  • C1.1-11, Schließt der Unterricht ebenso Partner- und Gruppenarbeit wie Einzelarbeit und Arbeit mit der ganzen Klasse ein?
  • C1.1-12, Gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten, z.B. mündliche Vorträge und Diskussionen, Zuhören, Schreiben, Zeichnen, Problemlösen, Nutzung der Bibliothek, audio-visuelle Materialien, praktische Aufgaben und Arbeit mit dem Computer?
  • C1.2-8, Können SchülerInnen ihre Arbeitsergebnisse auf unterschiedliche Weise vorstellen, indem sie Zeichnungen, Fotografien und Kassetten ebenso wie geschriebene Texte anfertigen?
  • C1.4-11, Wird den SchülerInnen vermittelt, wie sie ihre Arbeit in gesprochener, geschriebener und anderer Weise präsentieren können – individuell und in einer Gruppe?
  • C1.8-1, Beteiligen sich die KollegInnen gegenseitig an der Planung von Unterricht und Hausaufgaben?
  • C2.3-1, Entwickeln die KollegInnen langfristig und von vielen nutzbare Hilfsmittel für die Unterstützung des Lernens?
  • C2.5-7 Reflektieren die MitarbeiterInnen die Nutzung der zugewiesenen Ressourcen regelmäßig, so dass sie flexibel eingesetzt werden können, um auf veränderte Bedürfnisse der SchülerInnen zu reagieren?

 

Entwicklungsvorhaben zum Thema Curriculum

Wir sehen weiterhin Entwicklungsbedarf, indem folgende Aspekte beachtet werden:

  1. Aufeinander abgestimmte Ergänzung des schulinternen Curriculums um weitere Teilcurricula
  2. Überprüfung des vorhandenen Curriculums auf
  • fächerübergreifendes Lernen
  • Möglichkeit zur Partizipation der Schüler/-innen bzgl. der Lernwege und Inhalte
  • Differenzierung und  individuelle Förderung
  • kooperative Lernformen
  • Möglichkeiten zum “Learning by doing” J. Dewey (vor allem im Sachunterricht/Experimente)

     3. Beachtung der zum Themenbereich passenden & Anregungen aus dem Index für Inklusion:

GGS Don Bosco & Index für Inklusion (klicken Sie hier) »

Unter dem Aspekt der Inklusion betrachtet haben wir folgende Anregungen aus dem Index für Inklusion an unserer Schule bereits umgesetzt:

  • B2.2-10 Beteiligen die Mitarbeiter/-innen die Schüler/-innen vermehrt an Entscheidungen über Unterrichtsinhalte und Lernwege?
  • C1.1-1 Wird der Unterricht geplant, um das Lernen der Schüler/-innen zu unterstützen, statt den Lehrplan zu bedienen?
  • C1.1-9 Nimmt die Unterrichtsplanung Rücksicht auf bestimmte Schüler/-innen und bemüht sie sich um den Abbau von Hindernissen für deren Lernen und Teilhabe?

Referenzrahmen NRW & Online Unterstützerportal

Das Schulinternes Curriculum im Referenzrahmen NRW & Online Unterstützerportal

Die Entwicklungsvorhaben unterstützen den aktuellen Dreijahresplan der Schulentwicklung (2015- 2018) und bieten Anlass zur Abstimmung einer anschließenden neuen Planung. 

Ihre Fragen & Anregungen zum Thema Curriculum

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