
Dimension 5.3
Ressourcenplanung und Personaleinsatz
5.3.1
Ressourcen werden planvoll, effektiv und effizient eingesetzt.
Aufschließende Aussagen
- Die Schulleitung sorgt für eine transparente Planung und Nutzung von Ressourcen.
- Die Schulleitung berücksichtigt bei der Planung und Verwendung der Ressourcen pädagogische, ökonomische, ökologische und gesundheitliche Aspekte.
- Die Schulleitung schöpft Möglichkeiten aus, Ressourcen orientiert am Schulprogramm und zur Weiterentwicklung der Schule zur Verfügung zu stellen.
- Die Schulleitung kooperiert kontinuierlich und zielorientiert in Fragen der Schulentwicklung mit dem Schulträger.
- Die Schulleitung arbeitet bei der Personal- und Ressourcenplanung systematisch mit Schulaufsicht, Schulträger und – wo vorhanden – freien Trägern zusammen.
- An der Schule wird bei allen Beschaffungsmaßnahmen auf ökologische Verträglichkeit und ökonomische Effizienz gleichermaßen geachtet.
Erläuterungen
Der Begriff Ressourcen umfasst die personellen, sächlichen und finanziellen Ressourcen, die jeder Einzelschule gesetzgemäß zur Verfügung stehen. Dazu kommen aber auch die Mittel, die eine Schule zum Beispiel über Wettbewerbe, Initiativen oder zusammen mit einem schulischen Förderverein zusätzlich erwirtschaften kann sowie die personelle Unterstützung durch Erziehungsberechtigte oder externe Kooperationspartner (z. B. Sportvereine, Musikschulen).
Neben der zielgerichteten Beschaffung von Ressourcen stellen sich die Fragen, wie die Verwendung von Ressourcen an die Bedarfe der Schule und ihre schulprogrammatischen Zielrichtungen angelehnt wird und welche Planungs- und Kooperationsprozesse bei der Verwendung hilfreich sind und berücksichtigt werden müssen.
Transparenz und Kooperation sind die leitenden Prinzipien für die Nutzung von Ressourcen, besonders bezogen auf die Zusammenarbeit der Schule mit dem Schulträger, mit freien Trägern und mit der Schulaufsicht. Hier gilt es, in der gemeinsamen Planung, Forderungen und Wünsche mit den tatsächlichen Möglichkeiten abzugleichen, zu gemeinsamen Lösungen zu kommen aber auch in einem gemeinsamen Controlling Mittelverwendungen am Schulprogramm und an der Weiterentwicklung der Schule orientiert zu überprüfen. Dabei geht es auch immer um die Berücksichtigung pädagogischer, ökonomischer, ökologischer und gesundheitlicher Aspekte sowie um Aspekte im Kontext der schulischen IT-Ausstattung bei der Planung und Verwendung von Ressourcen.
Die beiden Kriterien der Dimension 5.3 „Ressourcenplanung und Personaleinsatz“ sind nicht trennscharf abgrenzbar. Die systematisch anzulegende Ressourcenplanung, die in 5.3.1 dargestellt wird, beinhaltet auch den Personaleinsatz (Personal als Ressource) wie er in 5.3.2 aufgegriffen wird. Entsprechend findet sich hier eine Vielzahl an Materialien, die keine inhaltliche Trennung vornehmen, in den jeweiligen Registerkarten dieser beiden Kriterien mehrfach wieder.
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Schulsponsoring eröffnet finanzielle, sachliche oder personelle Ressourcen und Know-How, um Schulentwicklung wirksamer und nachhaltiger zu bestreiten und den Praxisbezug der schulischen Bildung zu verbessern. Die Beilage zu Schule NRW umfasst verschiedene Dimensionen des Sponsorings mit zum Beispiel konzeptionellen Bausteinen für Schulen, Informationen zu Stiftungen und zum Schulrecht ebenso wie zur Zusammenarbeit mit dem Schulträger, mit praktischen Tipps, Checklisten und Musterverträgen.
Hinweis: Seit Januar 2019 können Sie Schule NRW kostenlos als E-Mail erhalten. Die Anmeldung erfolgt unter: www.schule.nrw.
Link zum Material eingesehen am: 14.05.2024Probleme oder Hinweise zu diesem Material meldenIm Qualitätsbereich "Personaleinsatz der Beschäftigten" des Portals IQES-Online werden Qualitätsmerkmale wie z. B. "Die Schulleitung sorgt für einen aufgabenorientierten Personaleinsatz, der die Kompetenzen, Ressourcen und Interessen der Lehrkräfte berücksichtigt" mit Inhalt gefüllt, d.h. Schlüsselindikatoren werden aufgelistet und konkretisiert, Ideen zur Umsetzung werden betrachtet sowie weiterführende Literatur bereitgestellt. Der unten stehende Link führt zur Übersicht aller Qualitätsbereiche, die bei IQES-Online mit Materialien hinterlegt sind. Der Materiallink führt direkt zum Qualitätsbereich "Personaleinsatz der Beschäftigten".
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Übersicht
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Leitfaden
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In diesen KMK-Empfehlungen werden Handlungsfelder beschrieben, die dazu dienen, zentrale Ansatzpunkte zu benennen, um benachteiligende Geschlechterstereotypien zu vermeiden und abzubauen. Ein Fokus liegt auf den Bereichen Unterrichtsvorgaben, Prüfungsaufgaben, Lehr- und Lernmittel, Lehramtsausbildung und -fortbildung, strukturelle Ansätze, Personalentwicklung und Sachausstattung.
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Präsentation
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"Wie delegiere ich so, dass ich mich und andere entlaste?", ist die Ausgangsfrage dieser Webveröffentlichung, die somit den Bereich Personaleinsatz beleuchtet. Beanspruchungsanalyse in der Schule oder Erfolgsfaktoren für Innovationsprozesse aus Schulleitungssicht sind weitere Aspekte der Schulentwicklung (im Rahmen einer "guten, gesunden Schule"), die in ihrer Struktur gezeigt werden und den Lesenden Hinweise geben, wie Prozesse in Schule optimal gesteuert werden können.
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Broschüre
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Projekte & Portale
Praxisbeispiele
Gymnasium im Loekamp, Marl
02365 6988150
168312@schule.nrw.de
www.gil-marl.de
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Ganztagskonzept
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Qualitätsanalyse
Zum oben genannten Kriterium des Referenzrahmens Schulqualität ergeben sich die folgenden in der Tabelle abgebildeten Analysekriterien des Qualitätstableaus NRW. Zu jedem Analysekriterium sind Erläuterungen und Hinweise ergänzt, die deutlich machen, wie das Kriterium zu verstehen ist. Für alle Schulen verpflichtende Kriterien sind gelb gekennzeichnet, alle weiteren können von den Schulen ergänzend in das Analyseverfahren einbezogen werden.
Analysekriterium | Erläuterungen und Hinweise zum Analysekriterium |
---|---|
Der Einsatz von Ressourcen wird partizipativ geplant und ist transparent. | Das Kriterium steht im Gesamtkontext der Ressourcenplanung und des Personaleinsatzes. Die schulischen Gruppen oder Gremien erhalten im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten und Verpflichtungen einen transparenten Einblick in den Einsatz von finanziellen und personellen Ressourcen und werden an der Planung beteiligt. |
Folgende Links führen zu weitergehenden Informationen zum Qualitätstableau NRW und der Qualitätsanalyse:
Kompaktversion des Qualitätstableaus Langversion des Qualitätstableaus Qualitätsanalyse im Bildungsportal
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Literatur
5.3.2
Der Personaleinsatz ist vorausschauend geplant, orientiert sich an dem Erziehungs- und Bildungsauftrag und an den Konkretisierungen im Schulprogramm.
Aufschließende Aussagen
- Die Schulleitung berücksichtigt bei der Personalplanung und dem Personaleinsatz sowie bei der Übertragung von Aufgaben Kompetenzen, Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten Einzelner.
- Die Schulleitung plant den Einsatz des Personals so, dass durch inhaltlich sinnvoll ausgerichtete Vertretung Unterrichtsausfall vermieden wird.
- Die Schulleitung vermeidet nach Möglichkeit den fachfremden Einsatz von Lehrkräften.
- Die Schulleitung sorgt bei fachfremdem Einsatz von Lehrkräften dafür, dass ein Erfolg versprechender Unterricht sichergestellt werden kann.
- Die Schulleitung motiviert insbesondere Frauen zur Übernahme von weiterqualifizierenden Aufgaben und Leitungsaufgaben und unterstützt sie dabei.
- Die Personalplanung berücksichtigt im Rahmen der schulischen Gegebenheiten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, besondere Belastungen durch zusätzliche Aufgaben sowie möglichst auch persönliche Bedürfnisse des Personals.
- Der Einsatz der Fachkräfte außerschulischer Partner wird zwischen Schulleitung und dem jeweiligen Partner abgestimmt.
Erläuterungen
„Schulen gehören zu den "people-processing-" bzw. "peoplechanging-institutions"; in solchen Institutionen spielt der Faktor Personal eine ganz entscheidende Rolle, weil das Personal nicht einfach nur Technologien einsetzt und die bereit gestellten Instrumente bedient bzw. den vorgeschriebenen Abläufen mechanisch folgt, sondern selbst das zentrale Instrument solcher Einrichtungen ist“ (Terhart 2010, S. 255). Der Personaleinsatz in Schulen ist ein Prozess, der neben den systemischen Anforderungen auch die individuellen Kompetenzen und Potenziale der Kolleginnen und Kollegen und Fachkräfte sowie deren Entwicklungsmöglichkeiten – auch zur Übernahme von Leitungsaufgaben – berücksichtigt.
In Zusammenarbeit mit der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen entwickeln Schulleiterinnen und Schulleiter Konzepte zur Teilzeitarbeit und zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Bei der Personalplanung berücksichtigen Schulleiterinnen und Schulleiter vorausschauend, wie sie durch abgestimmte organisatorische Maßnahmen Unterricht absichern, den Unterrichtsausfall so gering wie möglich halten sowie die Qualität des Vertretungsunterrichts, vor allem bei fachfremdem Einsatz von Lehrkräften, stärken.
Die Planung des Personaleinsatzes umfasst die Planung für Lehrerinnen und Lehrer ebenso wie für weitere Fachkräfte und für das außerschulische Personal. Zur Abstimmung arbeitet die Schulleitung eng mit den zuständigen Trägern zusammen.
Die beiden Kriterien der Dimension 5.3 „Ressourcenplanung und Personaleinsatz“ sind nicht trennscharf abgrenzbar. Die systematisch anzulegende Ressourcenplanung, die in 5.3.1 dargestellt wird, beinhaltet auch den Personaleinsatz (Personal als Ressource) wie er in 5.3.2 aufgegriffen wird. Entsprechend findet sich hier eine Vielzahl an Materialien, die keine inhaltliche Trennung vornehmen, in den jeweiligen Registerkarten dieser beiden Kriterien mehrfach wieder.
Literatur:
Terhart, Ewald (2010). Personalauswahl, Personaleinsatz und Personalentwicklung an Schulen. In Altrichter, Herbert & Maag Merki, Katharina (Hrsg.) Handbuch neue Steuerung im Schulsystem. S. 255-275. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
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Reflexionsbögen
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Anmoderationstext
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5.3.2-Reflexionsbogen-Schulleitung.docx
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Projekte & Portale
Praxisbeispiele
Eichendorffschule, Rheda-Wiedenbrück
05242 909938
128200@schule.nrw.de
www.schulverbund-eichendorff-postdamm.de
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Praxisbeispiel der Schule
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Vertretungskonzept
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Werner-von-Siemens-Gesamtschule Königsborn, Unna
02303 968040
191231@schule.nrw.de
www.gek-unna.de
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Vertretungskonzept
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Praxisbeispiel der Schule
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Rudolf-Rempel-Berufskolleg Kaufmännische Schule der Stadt Bielefeld
0521 515410
192442@schule.nrw.de
www.rrbk.de
Qualitätsanalyse
Zum oben genannten Kriterium des Referenzrahmens Schulqualität ergeben sich die folgenden in der Tabelle abgebildeten Analysekriterien des Qualitätstableaus NRW. Zu jedem Analysekriterium sind Erläuterungen und Hinweise ergänzt, die deutlich machen, wie das Kriterium zu verstehen ist. Für alle Schulen verpflichtende Kriterien sind gelb gekennzeichnet, alle weiteren können von den Schulen ergänzend in das Analyseverfahren einbezogen werden.
Analysekriterium | Erläuterungen und Hinweise zum Analysekriterium |
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Die Grundsätze und Verfahren des Personaleinsatzes orientieren sich vorausschauend an den schulischen Bedarfen und den Potenzialen des Personals. | Orientiert am Schulprogramm berücksichtigt die Schulleitung bei der Personalplanung und dem Personaleinsatz sowie bei der Übertragung von Aufgaben Kompetenzen, Potenziale, Belastungen (z. B. Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zusätzliche Aufgaben, gesundheitliche Einschränkungen) und Entwicklungsmöglichkeiten Einzelner. Die Schulleitung plant den Einsatz des Personals so, dass lernförderlicher Unterricht sichergestellt werden kann. Dazu gehören die Vermeidung von Unterrichtsausfall, ein inhaltlich sinnvoll ausgerichteter Vertretungsunterricht sowie ein Unterrichtseinsatz, der die jeweiligen Lehrbefähigungen der Lehrkräfte nach Möglichkeit berücksichtigt. |
Folgende Links führen zu weitergehenden Informationen zum Qualitätstableau NRW und der Qualitätsanalyse:
Kompaktversion des Qualitätstableaus Langversion des Qualitätstableaus Qualitätsanalyse im Bildungsportal
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Literatur
Angefragt!
Veranstaltungsformate zur Implementation des Referenzrahmens Schulqualität NRW (RRSQ)
Unter anderem für folgende Zielgruppen bietet das QUA-LiS-Team RRSQ speziell entwickelte Veranstaltungsformate an: • Schulleitungen u. Steuergruppen • Schulaufsicht • Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) • Fachleitungen in den ZfsL • Seminare der ZfsL • Ausbildungsbeauftragte der ZfsL-Kooperationsschulen • Kompetenzteams • Orientierungsseminare • Qualifizierungsseminare „Neu im Amt“ Ein möglicher Ablauf einer Veranstaltung (von 90-240 Minuten […]
weiterlesenExterne Kooperationen – Chancen für die Schulentwicklung: Referenzrahmen Schulqualität NRW und das Online-Unterstützungsportal
Die Schulen in NRW nutzen Kooperationen mit Institutionen, Initiativen und Vereinen und weiteren Partnern zur Gestaltung ihrer schulischen Arbeit. Den Schülerinnen und Schülern ermöglichen sie weitergehende Erfahrungs- und Lernangebote, wozu u.a. Schüleraustauschprogramme, Netzwerkarbeiten, Betriebserkundigungen und kulturelle Angebote gehören. Insgesamt 21 (von 37) Dimensionen des Referenzrahmens Schulqualität NRW – insbesondere aus den Inhaltsbereichen Schulkultur, Professionalisierung, Führung […]
weiterlesenSchulprogramm und Schulprogrammarbeit – Chancen für die Schulentwicklung: Referenzrahmen Schulqualität NRW und das Online-Unterstützungsportal
Die Schulen in NRW legen auf der Grundlage ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags die besonderen Ziele, Schwerpunkte und Organisationsformen ihrer pädagogischen Arbeit in einem Schulprogramm fest und schreiben es regelmäßig fort. (SchulG § 3, Abs. 2, Satz 1). Das querstrukturelle Thema Schulprogramm wird im Kriterium 2.1.4 aufgegriffen. Schulprogrammarbeit berührt nicht nur den Inhaltsbereich 5 Führung und […]
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